UNICARagil

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Modulare Architektur für vernetzte, fahrerlose Elektrofahrzeuge

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Ziel und Besonderheiten des Projekts

Ziel des Projekts UNICARagil ist die Entwicklung einer vielseitig verwendbaren Plattform für automatisierte Elektrofahrzeuge, die durch unterschiedliche Kombination derselben Module so unterschiedliche Fahrzeuge wie Privatkleinwagen, Großraumtaxi und Lieferwagen realisierbar macht. Kernelemente der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind ein mechatronischer Baukasten, eine modulare Software-Architektur mit einheitlichen Schnittstellen, sowie eine leistungsfähige, funktional sichere E/E-Architektur. Besonderes Augenmerk liegt dabei darauf, einzelne Module des Systems einfach austauschen zu können, ohne andere Komponenten des Systems anpassen oder erneut absichern zu müssen. Durch die Verwendung elektrischer Antriebsmodule, die insbesondere hohe Lenkwinkel ermöglichen, können zudem die Besonderheiten besonders wendiger und agiler Fahrzeuge systematisch erforscht und dargestellt werden.

Herausforderungen und Lösungen

Eine wesentliche Voraussetzung für die Entscheidungsfindung automatisierter Fahrzeuge stellt ein detailliertes Umfeldmodell dar, das unter anderem mithilfe der Sensordaten des Fahrzeugs erstellt wird. Für eine vorausschauende Planung ist die Anreicherung dieses Umfeldmodells aus zusätzlichen Informationsquellen wie digitalen Karten notwendig.

Zur flexiblen, effizienten Informationsgewinnung werden vom Institut für Flugsystemdynamik in Zusammenarbeit mit der flyXdrive GmbH automatisiert agierende Fluggeräte entwickelt, die in Abhängigkeit des Informationsbedarfs dorthin ausschwärmen, wo sie z. B. aufgrund einer hohen Verkehrsdichte benötigt werden. Das Konzept der „Info-Bienen“ reduziert den infrastrukturbezogenen Investitionsbedarf und steigert gleichzeitig den Nutzwert in Form einer mobil einsetzbaren, hochauflösenden Sensorik.

Die Arbeitspakete bestehen dabei unter anderem aus:

  • Integration von Sensorik in ein UAV
  • Anbindung der Sensorik an die Cloud
  • Vollständige Automatisierung des UAV inklusive Start und Landung
  • Bodenseitige Infrastruktur zum automatischen Laden des UAVs

Projektlaufzeit

Februar 2018 bis Januar 2022

Förderung

BMBF

Projektpartner

  • Institut für Kraftfahrzeuge (ika) – RWTH Aachen University
  • Lehrstuhl für Informatik 11 – Embedded Software – RWTH Aachen University
  • Technische Universität Braunschweig
  • Technische Universität Darmstadt
  • Karlsruher Institut für Technologie
  • Technische Universität München
  • Universität Stuttgart
  • Universität Ulm

  • Atlatec GmbH
  • flyXdrive GmbH
  • iMAR Navigation GmbH
  • IPG Automotive GmbH
  • Schaeffler Technologies AG & Co. KG
  • VIRES Simulationstechnologie GmbH

Verbundkoordinator

Prof. Dr. Lutz Eckstein, ika